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Welche Faktoren beeinflussen den Wert einer Immobilie?

Immobilienwert verstehen – mehr als nur Bauchgefühl

von Sven Markert

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7.1.2026

Was ist Ihre Immobilie wirklich wert? Diese Frage stellen sich Eigentümer spätestens dann, wenn ein Verkauf ansteht. Doch der Wert einer Immobilie ist keine Zufallszahl. Er setzt sich aus zahlreichen Faktoren zusammen, die teilweise sehr unterschiedlich gewichtet werden. Manche können Sie beeinflussen, andere nicht.

Die gute Nachricht: Wenn Sie die wichtigsten wertbildenden Faktoren kennen, können Sie gezielt an der Wertsteigerung Ihrer Immobilie arbeiten. Oder Sie verstehen besser, warum ein Gutachter zu einem bestimmten Ergebnis kommt. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, welche Kriterien wirklich zählen und wie diese zusammenspielen.

Der Immobilienwert ist keine statische Größe. Er verändert sich mit dem Markt, mit Ihren Investitionen und sogar mit gesellschaftlichen Trends. Deshalb lohnt es sich, die verschiedenen Einflussfaktoren genau zu kennen. So vermeiden Sie böse Überraschungen und können fundierte Entscheidungen treffen.

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Inhaltsverzeichnis
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[fs-toc-h2]Die Lage – der Faktor, den Sie nicht ändern können

Es ist eine alte Maklerweisheit: Die drei wichtigsten Faktoren beim Immobilienkauf sind Lage, Lage und nochmals Lage. Und tatsächlich ist die Lage der einzige Faktor, den Sie nachträglich nicht mehr verändern können. Deshalb hat sie auch das größte Gewicht bei der Wertermittlung.

Dabei unterscheidet man zwischen Makrolage und Mikrolage. Die Makrolage beschreibt die regionale Einordnung. Liegt die Immobilie in einer wirtschaftsstarken Stadt oder in einer strukturschwachen Region? Gibt es große Arbeitgeber in der Nähe? Wie sieht die demografische Entwicklung aus? Eine Region mit wachsender Bevölkerung und guter wirtschaftlicher Perspektive wird immer höhere Immobilienwerte aufweisen als eine schrumpfende Gegend.

Die Mikrolage betrifft das unmittelbare Umfeld. Hier spielen konkrete Faktoren eine Rolle, die den Alltag prägen:

  • Verkehrsanbindung und Erreichbarkeit von Bus und Bahn
  • Nähe zu Schulen, Kindergärten und Ärzten
  • Einkaufsmöglichkeiten und Versorgungsinfrastruktur
  • Lärmbelastung durch Straßen, Bahnen oder Gewerbe

Auch die Nachbarschaft zählt zur Mikrolage. Ein gepflegtes Wohnviertel mit intakter Sozialstruktur steigert den Wert. Eine unattraktive Nachbarschaft mit Leerstand oder Verfall drückt ihn. Selbst Details wie eine schöne Aussicht oder die Nähe zu Grünflächen können mehrere Prozentpunkte Unterschied machen.

In begehrten Lagen können Sie für vergleichbare Immobilien oft das Doppelte oder Dreifache verlangen. Die Lage ist und bleibt der wichtigste Werttreiber.

[fs-toc-h2]Zustand und Modernisierungsgrad machen den Unterschied

Während Sie die Lage nicht ändern können, haben Sie beim Zustand alle Karten in der Hand. Eine gut gepflegte Immobilie erzielt deutlich höhere Preise als ein sanierungsbedürftiges Objekt. Der Modernisierungsgrad ist deshalb nach der Lage der zweitwichtigste Faktor.

Der Zustand umfasst viele Bereiche. Wie ist die Bausubstanz? Gibt es Feuchtigkeitsschäden, Risse im Mauerwerk oder Probleme mit dem Dach? Wie alt sind die Fenster und wie gut dämmen sie? Ist die Elektrik auf aktuellem Stand oder noch aus den 1970er Jahren?

Besonders wichtig ist heute die energetische Sanierung. Immobilien mit guter Dämmung, modernen Fenstern und effizienter Heiztechnik erzielen spürbar höhere Preise. Der Energieausweis gibt hier erste Hinweise. Eine Immobilie der Klasse A oder B ist deutlich mehr wert als eine mit Klasse F oder G.

Auch die Heizungsart spielt eine wachsende Rolle. Wärmepumpen und andere regenerative Heizsysteme steigern den Wert. Alte Ölheizungen dagegen sind ein Wertkiller, da sie bald ohnehin erneuert werden müssen. Käufer rechnen diese Kosten sofort vom Kaufpreis ab.

Investitionen in den Zustand zahlen sich fast immer aus. Allerdings sollten Sie vorher genau kalkulieren, welche Maßnahmen den größten Effekt haben.

[fs-toc-h2]Ausstattung und Komfort – vom Standard bis zum Luxus

Die Ausstattung ist der Faktor, den Sie am einfachsten beeinflussen können. Allerdings sollten Sie dabei immer die Zielgruppe im Blick behalten. Eine Luxusküche in einer einfachen Gegend bringt Ihnen wenig. Umgekehrt wird eine Standardausstattung in bester Innenstadtlage unter Wert verkauft.

Zur Ausstattung zählen zunächst die Basics. Wie sind die Bodenbeläge beschaffen? Gibt es Fliesen, Parkett oder einfachen Laminat? Wie sehen Bad und Küche aus? Sind sie modern und funktional oder veraltet und abgenutzt? Auch die Sanitärausstattung spielt eine Rolle.

Extras können den Wert zusätzlich steigern. Ein offener Kamin, eine Einbauküche, ein Wintergarten oder eine hochwertige Wellness-Badausstattung erhöhen die Attraktivität. Auch technische Features wie Smart-Home-Systeme, elektrische Rollläden oder eine Alarmanlage werden zunehmend nachgefragt.

Bei Wohnungen sind zusätzliche Ausstattungsmerkmale gefragt:

  • Balkon, Terrasse oder eigener Garten
  • Aufzug im Mehrfamilienhaus
  • Stellplatz oder Garage
  • Kellerraum oder zusätzlicher Stauraum

Diese Details machen im Einzelfall zwar nur wenige Prozentpunkte aus. In der Summe können sie aber durchaus 10 bis 15 Prozent Wertunterschied bedeuten.

[fs-toc-h2]Energieeffizienz wird zum Pflichtfaktor

Die Energieeffizienz hat in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. Was früher ein Bonus war, ist heute fast schon ein Muss. Käufer schauen sehr genau auf die Energiekosten, die sie erwarten. Eine ineffiziente Immobilie bedeutet hohe Nebenkosten und damit weniger verfügbares Einkommen.

Der Energieausweis gibt die Energieeffizienzklasse an. Diese reicht von A plus bis H. Je besser die Klasse, desto höher der Wert. Der Unterschied zwischen Klasse B und Klasse F kann leicht 15 bis 20 Prozent des Immobilienwerts ausmachen.

Wichtige energetische Faktoren sind die Dämmung von Dach, Fassade und Kellerdecke. Auch die Fenster spielen eine große Rolle. Moderne Dreifachverglasung hält die Wärme deutlich besser im Haus als alte Einfachfenster. Die Heizungsanlage ist ebenfalls entscheidend. Moderne Brennwerttechnik, Wärmepumpen oder Solarthermie senken die Energiekosten erheblich.

Auch die Integration erneuerbarer Energien steigert den Wert. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach macht die Immobilie unabhängiger von steigenden Strompreisen. Das ist für viele Käufer ein wichtiges Argument.

Die gesetzlichen Anforderungen werden zudem immer strenger. Wer jetzt nicht modernisiert, muss später mit Wertverlust rechnen. Denn irgendwann müssen die Maßnahmen ohnehin umgesetzt werden. Dann zahlt der Käufer weniger, weil er die Kosten einkalkuliert.

[fs-toc-h2]Marktlage und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Immobilienwert wird nicht nur von der Immobilie selbst bestimmt. Auch äußere Faktoren spielen eine große Rolle. Die allgemeine Marktlage hat enormen Einfluss darauf, zu welchem Preis Sie verkaufen können.

In einem Käufermarkt mit viel Angebot und wenig Nachfrage müssen Sie Abstriche machen. In einem Verkäufermarkt mit hoher Nachfrage und knappem Angebot können Sie dagegen Spitzenpreise erzielen. Die Marktlage kann regional sehr unterschiedlich sein. Während in Ballungsräumen oft Wohnraummangel herrscht, gibt es in ländlichen Regionen teilweise Überangebot.

Das Zinsniveau ist ein weiterer wichtiger Faktor. Niedrige Zinsen machen Immobilienkredite attraktiv. Mehr Menschen können sich einen Kauf leisten, die Nachfrage steigt und damit auch die Preise. Hohe Zinsen bremsen dagegen die Nachfrage. Käufer können sich weniger leisten, die Preise sinken.

Auch die demografische Entwicklung spielt eine Rolle. Regionen mit wachsender, junger Bevölkerung haben eine höhere Nachfrage nach Wohnraum. Schrumpfende, überalterte Regionen kämpfen mit Leerstand und sinkenden Preisen. Dieser Trend verstärkt sich oft über Jahre und Jahrzehnte.

Staatliche Förderungen können ebenfalls Einfluss nehmen. Kaufprämien, Steuererleichterungen oder Zuschüsse für energetische Sanierungen machen Immobilien attraktiver. Das kann die Nachfrage ankurbeln und die Preise steigen lassen.

Der Immobilienwert – ein Zusammenspiel vieler Faktoren

Der Wert Ihrer Immobilie ist keine willkürliche Zahl. Er ergibt sich aus dem Zusammenspiel zahlreicher Faktoren. Die Lage ist dabei der wichtigste und gleichzeitig der einzige, den Sie nicht verändern können. Alle anderen Faktoren können Sie beeinflussen.

Zustand, Ausstattung und Energieeffizienz liegen in Ihrer Hand. Mit gezielten Investitionen steigern Sie den Wert nachhaltig. Auch äußere Faktoren wie die Marktlage spielen eine wichtige Rolle. Wer den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf wählt, kann deutlich mehr erzielen.

Rechtliche Aspekte und die Beschaffenheit des Grundstücks runden das Bild ab. Auch hier gibt es Gestaltungsspielraum, etwa durch die Löschung alter Baulasten oder die Bereinigung von Grundbucheinträgen.

Wer seinen Immobilienwert kennt und versteht, welche Faktoren ihn beeinflussen, trifft bessere Entscheidungen. Egal ob Sie verkaufen, vermieten oder einfach nur den Wert Ihrer Immobilie erhalten möchten. Die Investition in Wissen und professionelle Beratung lohnt sich immer.

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[fs-toc-h2]Grundstück und bauliche Beschaffenheit zählen mit

Das Grundstück selbst ist ein eigenständiger Wertfaktor. Größe, Zuschnitt und Beschaffenheit beeinflussen den Preis erheblich. Ein großes, gut geschnittenes Grundstück in erschlossener Lage ist mehr wert als ein kleines, ungünstig geformtes Grundstück in Hanglage.

Die Grundstücksgröße wirkt sich unterschiedlich aus. Bei Einfamilienhäusern ist ein großzügiges Grundstück meist ein Vorteil. Es bietet Gestaltungsmöglichkeiten und Privatsphäre. Allerdings sollte das Verhältnis stimmen. Ein riesiges Grundstück bedeutet auch viel Pflegeaufwand. Das schreckt manche Käufer ab.

Der Grundstückszuschnitt ist ebenfalls wichtig. Ein rechteckiges, ebenes Grundstück ist einfacher zu nutzen als ein schmales, langgezogenes oder stark abschüssiges Grundstück. Auch die Ausrichtung spielt eine Rolle. Ein Garten in Südlage ist begehrter als einer in Nordlage.

Die Erschließung muss gegeben sein. Strom, Wasser, Abwasser und idealerweise auch Gas sollten vorhanden sein. Auch die Anbindung ans Straßennetz ist wichtig. Ein Grundstück an einer Sackgasse ist ruhiger, aber auch schlechter erreichbar.

[fs-toc-h2]Rechtliche Aspekte können den Wert schmälern

Nicht zu unterschätzen sind rechtliche Belastungen und Einschränkungen. Diese können den Wert einer Immobilie erheblich mindern, auch wenn die Immobilie selbst in gutem Zustand ist.

Denkmalschutz ist so ein Faktor. Denkmalgeschützte Immobilien haben zwar einen besonderen Charme und oft steuerliche Vorteile. Aber sie unterliegen strengen Auflagen bei Sanierung und Umbau. Das schränkt die Nutzungsmöglichkeiten ein und kann zusätzliche Kosten verursachen. Manche Käufer schreckt das ab.

Baulasten im Grundbuch können ebenfalls problematisch sein. Sie verpflichten den Eigentümer zu bestimmten Duldungen oder Handlungen. Das kann ein Wegerecht für den Nachbarn sein oder die Verpflichtung, eine gemeinsame Zufahrt instand zu halten. Solche Lasten mindern den Wert.

Auch Altlasten im Boden sind ein Risiko. Wenn das Grundstück früher gewerblich genutzt wurde, können Schadstoffe im Boden sein. Die Sanierung kann teuer werden. Käufer kalkulieren dieses Risiko ein und bieten weniger.

Bebauungspläne und Flächennutzungspläne geben vor, was auf einem Grundstück gebaut werden darf. Wenn eine Erweiterung oder ein Neubau nicht möglich ist, schränkt das die Nutzung ein. Das mindert den Wert im Vergleich zu uneingeschränkt bebaubaren Grundstücken.

[fs-toc-h2]Wie Sie die Faktoren für sich nutzen

Sie sehen: Der Immobilienwert ist komplex. Viele Faktoren wirken zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. Die gute Nachricht ist, dass Sie bei vielen Faktoren ansetzen können. Mit gezielten Investitionen lässt sich der Wert Ihrer Immobilie deutlich steigern.

Am meisten bringt die energetische Sanierung. Sie verbessert nicht nur die Energieeffizienz, sondern auch den Wohnkomfort. Und sie ist mittelfristig unverzichtbar. Investitionen in die Dämmung, moderne Fenster und eine neue Heizung zahlen sich fast immer aus.

Auch eine Modernisierung der Ausstattung lohnt sich oft. Ein neues Bad, eine moderne Küche oder hochwertige Bodenbeläge erhöhen die Attraktivität spürbar. Achten Sie aber darauf, dass die Investition zum Gesamtwert der Immobilie passt. In einer einfachen Lage sollten Sie nicht übertreiben.

Regelmäßige Instandhaltung ist das A und O. Kleine Reparaturen sofort erledigen, Schäden zeitnah beheben und das Objekt insgesamt gepflegt halten. Das kostet wenig, hält aber den Wert stabil. Wer alles schleifen lässt, muss später mit Abschlägen rechnen.

Wenn Sie verkaufen möchten, sollten Sie sich professionell beraten lassen. Ein erfahrener Immobilienmakler kennt den lokalen Markt und kann Ihnen sagen, welche Maßnahmen sich wirklich lohnen. Manchmal reicht schon eine gründliche Renovierung und ansprechendes Homestaging, um mehrere Tausend Euro mehr zu erzielen.

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